Damit Niemand alleine ist

Mit einer Ad-hoc Kampagne möchte die Evangelische Kirche in Düsseldorf ihre Hilfsangebote während der Covid-19 Pandemie stärker nach außen kommunizieren.

31.3.2020

In Zusammenhang mit der Covid-19 Pandemie hat uns die evangelische Kirche Düsseldorf mit einer Ad-hoc Kampagne beauftragt, um ihre Hilfeangebote wie zum Beispiel das Seelsorge-Telefon oder die Seniorenhilfe als Ansprechpartner in der Not hervor zu heben.

Mit dieser Pandemie hatte wohl niemand gerechnet. Und dennoch ist sie da. Ganz plötzlich wurde sie immer größer. Und damit auch die Probleme für die Wirtschaft, für Millionen von Arbeitnehmern, für hunderttausende Familien, für Kinder und für Senioren. Für die Wirtschaft gibt es Rettunspakete und Soforthilfen. Für die Menschen gibt es unter anderem viele Angebote von sozialen und karitativen Einrichtungen. Unter anderen auch von den Kirchen.

Und so haben uns der Evangelische Kirchenkreis Düsseldorf und die Diakonie Düsseldorf mit einer Ad-hoc Kampagne beauftragt, um ihre Hilfeangebote wie zum Beispiel das Seelsorge-Telefon oder die Seniorenhilfe als Ansprechpartner in der Not hervor zu heben.

In Rekordzeit ist eine Kreatividee samt visueller Umsetzung entstanden. Die gesamte Kampagne, die in enger Abstimmung mit der Leitung der evangelischen Kirche Düsseldorf und der Diakonie Düsseldorf entstanden ist, ist farbenfroh, sehr auffällig und ausdrucksstark. Das Keyvisual verbindet den Absender Kirche durch eine stilisierte Darstellung eines Kirchenfensters mit einem Ohr, welches den Kampagnentitel „Wir hören zu“ vermittelt.

Die gesamte Kampagne erreicht im Düsseldorfer Raum über 80.000 evangelische Haushalte per Postkarte. Darüber hinaus gibt es eine digitale Billboard Ausspielung auf sämtlichen Düsseldorfer Ströer Werbeflächen an Bahnhöfen und U-Bahn-Haltestellen. Im Stadtgebiet wird die Kampagne an frequenzstarken Orten - wie vor Supermärkten - auf einhundert 18/1 Wänden sichtbar und informiert die Bürger über das Angebot der evangelischen Kirche.

Zusätzlich ist eine Landingpage entwickelt worden, auf der gesammelt und konzentriert alle kirchlichen Angebote für Jung und Alt ersichtlich sind.

„Ich bin super stolz auf unser Team. In nur wenigen Tagen ist etwas Großes entstanden. Diese Pandemie ist ja für uns alle extrem herausfordernd und hat dennoch unglaubliches Kreativpotential und überdurchschnittliches Engagement aller Beteiligten freigesetzt. Dabei meine ich nicht nur unsere Kollegen aus der Agentur, die ohnehin immer ihr Bestes geben. Auch unseren Mediapartner Ströer muss man da besonders erwähnen. Ströer, immerhin einer der führenden deutscher Außenwerber, unterstützt die Kampagne für die gute Sache mit einem großen Mediapaket. Und auch unsere Auftraggeber, die evangelische Kirche Düsseldorf und die Diakonie Düsseldorf, haben Vollgas gegeben. Wer also davon spricht, dass die Kirche alt und verschlafen ist, der irrt. Alle haben an einem Strang gezogen – vom Homeoffice aus, über Videokonferenzen, mit der nötigen Geduld und Flexibilität. Toll! Danke an sämtliche Beteiligte. Ich bin stolz auf sie.“ So Benjamin Arndt, Geschäftsführer arndtteunissen.

"Die Kampagne sollte die Menschen vergewissern, dass ihre evangelische Kirche in dieser Zeit für sie da ist. Die Agentur hat eine zentrale Handlungsstrategie und fast ein Alleinstellungsmerkmal der Kirche herausgegriffen: das Hören. Paulus sagt ja, dass sogar der Glaube aus dem Hören/Gehörten kommt (Röm10). Wir können zuhören, wir haben Geduld, wir versuchen zu verstehen und wir bleiben ruhig, bevor wir Angebote machen und konkret handeln. Das alles schwingt bei mir mit, wenn ich das Ohr im Kirchenfenster sehe. Die nötige Ruhe, aber auch die Energie, die zum richtigen Hören gehört. Die Agentur hat uns mit der Kampagne eine Brücke in die Haushalte und zur Aufmerksamkeit der Menschen gebaut." So Thorsten Nolting, Diakoniepfarrer und Vorstandsvorsitzender der Diakonie Düsseldorf.

Schauen Sie sich HIER unser Projekt mit der Evangelischen Kirche in Düsseldorf genauer an.