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Niederländisch? Nein, Afrikaans. Warum wir plötzlich eine Minderheitensprache aus Südafrika sprechen? Weil unsere neue Kollegin Christina ein halbes Jahr lang bei einer Werbeagentur in Kapstadt gearbeitet hat. Im Interview verrät sie uns, was sie dorthin geführt hat und welche Rolle „gemeinsames Essen“ dabei für sie spielt. 

arndtteunissen: Nach einem Praktikum in unserer Agentur unterstützt du das Team nun als fest angestellte Kommunikationsdesignerin. Wo hast du dein Handwerk gelernt?
Christina: Schon in der Schule waren die kreativen Fächer meine liebsten. Also habe ich mein damaliges Praktikum bei einem Fotografen gemacht. Danach war mir schnell klar, dass ich Kommunikationsdesign studieren möchte. Gelandet bin ich schließlich an der Hochschule Düsseldorf und habe dort auch vor kurzem meinen Abschluss gemacht. 

Worum ging es denn in deiner Arbeit?
Mir war wichtig, mich mit einer aktuell relevanten Problematik zu beschäftigen und entschied mich daher für das Thema „Integration von Flüchtlingen“.  Ich überlegte mir eine Lösung, die ihnen den Anschluss in einem neuen Land einfacher machen könnte. Das Ergebnis war ein fiktiver Pop-Up-Store, in dem sich alles ums Essen drehte. Die konkrete Idee: Der Store namens „YUMMY“ wird von Flüchtlingen betrieben und bietet ihnen damit eine Zukunftsperspektive. Gleichzeitig dient er als Plattform, um die jeweiligen Kulturen zu präsentieren. 

Wie sah das konkret in der Umsetzung aus?
In der Gestaltung des Logos und der Bildsprache habe ich darauf geachtet, dass die Herkunft der Flüchtlinge sowie die Vielfalt ihrer Nationalitäten und Kulturen besonders zur Geltung kommen. So wurden beispielsweise die Farben der Länderflaggen, ein collagenartiger Buchstaben- und Schriftmix sowie Foodfotografien landestypischer Speisen mit in das Corporate Design einbezogen. Alles vor dem Hintergrund, dass gemeinsames Essen verbindet und man sich durch die Interaktion besser kennenlernt. 

Sprichst du da aus persönlicher Erfahrung?
Auf jeden Fall. Das kennt man doch aus dem Alltag. Aber besonders habe ich es bei meinem Auslandspraktikum in Kapstadt gemerkt. Das Eis bricht einfach schneller, wenn man sich in einer gemütlichen Mittagspause über persönliche Themen wie die unterschiedlichen Kulturen oder laufende Projekte auf der Arbeit austauscht.

Wo genau hast du denn in Kapstadt gearbeitet?
In einer Werbeagentur, die vor allem viel im Print- und Brandingbereich unterwegs ist. Das hat mir bereits im Studium am meisten Spaß gemacht. Daher habe ich bei der Suche überwiegend auf diese Schwerpunkte geachtet.

Was war dir außerdem noch wichtig?
Auch wenn mich sonst designaffine Länder wie die Schweiz oder Niederlande begeistern, wollte ich die einmalige Chance nutzen, mir bislang noch unbekannte Kulturen kennenzulernen. Als ich dann erfahren habe, dass Kapstadt als „World Design Capital 2014“ jede Menge zu bieten hat, stand mein Entschluss fest und ich habe mich initiativ bei verschiedenen Agenturen beworben. Nach einem erfolgreichen Telefoninterview per Skype wusste ich endlich, wo genau es für mich hingeht. 

Gab es im Interview keine Sprachbarrieren?
Erfreulicherweise gar nicht. Zum Einen habe ich vor meinem Flug nach Südafrika nochmal einen Sprachkurs zum Auffrischen meiner Englischkenntnisse gemacht. Zum Anderen sind die Südafrikaner wirklich sehr herzliche und offene Menschen. Wenn mal ein Wort fehlte, hat man sich einfach mit Händen und Füßen verständigt. Nur die zweite Amtssprache Afrikaans war mir ein Rätsel. Aber selbst die habe ich zum Schluss teilweise verstanden. Naja, zumindest wenn es etwas Geschriebenes war (lacht). Da es dem Niederländischen sehr ähnlich ist, kann man die Wörter manchmal erahnen. 

Würdest du den gleichen Schritt wieder tun?
Auf jeden Fall! Es war wirklich aufregend und äußerst lehrreich. Nicht nur was die Sprachen betrifft. Man ist während eines Auslandsaufenthaltes einfach komplett auf sich alleine gestellt. In so einer Situation entwickelt man sich extrem schnell weiter.

Und was hat dich nun zu arndtteunissen geführt?
Ich bin schon während meines Studiums auf arndtteunissen aufmerksam geworden. Bei der Suche nach einem Praktikumsplatz für die Semesterferien oder einer Stelle für das Praxissemester … Die Agentur ist mir immer wieder ins Auge gestochen. Weil die Schwerpunkte auf Corporate Design, Corporate Print- und Corporate Digital Medien sich total mit meinen Interessen decken. Und was mir außerdem gut gefällt: die persönliche Atmosphäre, die Vielfalt aus großen und kleinen Kunden und die Liebe zum Detail. Die haben meine neuen Kollegen übrigens auch beim gemeinsamen Kochen in der Mittagspause (zwinkert).

Wir freuen uns, Christina nun als festen Teil in unserem Team zu haben.

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Aus ZWO rundum kommunikation wird arndtteunissen!

In den letzten Jahren haben wir uns von einem lupenreinen Studio für Webdesign und Corporate Identity zu einer gestandenen Marken- und Kommunikationsagentur entwickelt. Mit einem Schwerpunkt, der sich auf Corporate Identity Prozesse, die Erstellung von Broschüren und die Programmierung komplexer Webauftritte und Apps sowie webbasierter Software-Lösungen verschoben hat.

 

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